Frühstücksbuffet 21.02.16

Am Sonntag, 21. Februar 2016 trafen wir uns um 09:30 Uhr im Gasthaus Langeck zu einem gemeinsamen Frühstück. Es war ein gemütlicher und unterhaltsamer Morgen der gegen 12:00 Uhr endete. 

Danke an alle Teilnehmer und danke an das Personal vom Gasthaus Langeck für das vorzügliche Frühstücksbuffet.


Vorstandschaft ab November 2014

Harald Sutter bleibt Vorsitzender



 

Als Kassenleiterin und Schriftführerin arbeiten im GHV-Vorstand Sabine Heim und Sieglinde Lindner. Männlich besetzt ist der Vorstand (von rechts) mit Roland Schwander, Harald Sutter (1. Vorsitzender), Hans Lucht,  Edgar Iwertowski, Edi Ebner und Frank Groß. Foto: Manfred Lange


 

MÜNSTERTAL. Die Jahreshauptversammlung des 120 Mitglieder zählenden Gewerbe- und Handelsvereins (GHV) Münstertal hätte angesichts zwei Dutzend anwesenden Mitgliedern einen besseren Zuspruch verdient. Im 32. Jahr seines Bestehens sind die Aufgaben und Probleme des Vereins im Vergleich zum Gründungsjahr keineswegs kleiner geworden.

Unter dem Vorsitz von Harald Sutter, der jetzt seit vier Jahren an der Vereinsspitze steht, wurden die Vereinsregularien gewohnt zügig abgewickelt. Schwerpunkt von Sutters Rückblick war die vierte große Gewerbeschau, die am 22. April über die Freilichtbühne im Gewerbegebiet Hof-Wogenbrunn gegangen war, wobei Aussteller wie Besucher tapfer dem typischen Aprilwetter trotzten.

Aus dem Vorstand ausgeschieden ist Kassenwart Hans-Eckhard Sutter, in dessen Amt die bisherige Beisitzerin Sabine Heim gewählt wurde. Die Neuwahlen brachten jeweils klare Bestätigungen für Harald Sutter (Erster Vorsitzender), Hans Lucht und Edgar Iwertowski (stellvertretende Vorsitzende) und Schriftführerin Sieglinde Lindner. Zu Beisitzern bestellt wurden Hilde Baumann, Edi Ebner, Frank Groß und Roland Schwander. Als Kassenprüfer fungieren für die beiden nächsten Jahre Karl Pfefferle und Karl Walz.

Für die Organisation der großen Gewerbeschauen hat sich seit dem Jahre 2006 der Zweijahresrhythmus eingependelt, so dass die fünfte Gewerbeschau erst für das Frühjahr 2014 anvisiert wird. Dennoch harren auf den Verein im kommenden Jahr 2013 eine Reihe brisanter Themen.

Lebhaft diskutiert wurde die Christbaumbeleuchtung im Tal inklusive LED-Lichtkreuz auf dem Köpfle und dessen Refinanzierung. Die vom GHV geplanten drei verkaufsoffenen Sonntage im Jahr 2013 stießen hinsichtlich der Terminierung auf "Konkurrenz" zu relativ festen kirchlichen Terminen im April (Trudpertfest), im Juli (Laurentiusfest) und im September (Pfarrfest). Hier wird der GHV-Vorstand im Gespräch mit den Betroffenen nach einer Lösung suchen.

Dass die Sache Windkraft für den Gewerbe- und Handelsverein im Tal eine durchaus "windige" Angelegenheit darstellt, ist ein offenes Geheimnis. Nicht zuletzt geht es dem GHV um den Verbleib der Wertschöpfung in der Talgemeinde. Die Nutzung alternativer Energien wie Wasser, Wind und Sonne sollten nach Möglichkeit in der Hand örtlicher Betreiber beziehungsweise Bürgerinitiativen verbleiben, war die vielfach vertretene Meinung der Vereinsmitglieder.

Diese äußerten mehrfache Kritik und Unzufriedenheit an der Grundstückspolitik der Gemeinde, vor allem bezogen auf das örtliche Gewerbe. In Kenntnis der schwierigen Topografie in Münstertal "brauchen wir die Hilfe und Unterstützung der Gemeinde", sagte ein junger Handwerker, der seit längerem ein Grundstück für seinen Schreinereibetrieb sucht, jedoch "möglichst in einem Gewerbegebiet und nicht in einem "Mischgebiet" und das zu einem Preis, der "nicht fast doppelt so hoch wie in Nachbargemeinden liegt".

Präsenz zeigen will der GHV auch in Sachen Schulstandort Münstertal. Zu diesem Thema lag dem GHV ein klarer Aktions- und Terminplan des örtlichen Schulelternbeirates vor. Für den 23. Januar 2013, so Vorsitzender Harald Sutter, ist eine große Podiumsdiskussion in der Schulaula terminiert, bei der es um die Zukunft des Schulstandortes Münstertal in Bezug auf das Thema Gemeinschaftsschule geht.

Der GHV erklärte sich mit den Eltern des Münstertales uneingeschränkt solidarisch bezüglich des Erhaltes beziehungsweise der Weiterführung der Abt-Columban-Schule. "Acht Millionen Euro Investition in die Sanierung und Modernisierung der Schule während der letzten Jahre dürfen nicht in den Sand gesetzt sein", erklärte ein Vereinsmitglied.


Donnerstag, 22. Juli 2010, 19:30 Uhr im Gasthaus Bierhäusle. Gespräch mit Herrn Bürgermeister Ahlers über die Bahnhofsplanung

Bericht der Badischen Zeitung von Herrn Manfred Lange

 

MÜNSTERTAL. Im Nebenzimmer des Gasthauses "Bierhäusle" mussten die Wirtsleute noch einige Stühle herbeiholen, um allen Besuchern einen Sitzplatz bieten zu können. Eingeladen hatte der Gewerbe- und Handelsverein (GHV), der die Gemeindeverwaltung im Interesse der GHV-Mitglieder um eine öffentliche Stellungnahme gebeten hatte zum derzeitigen Stand in Sache Bahnhofsareal.

Bereits in Ahlers’ erster Bürgerversammlung am 28. April dieses Jahres, bei der es primär um die L 123 ging, blieb das Thema "Bahnhofsareal" nicht außen vor, das schon seit mehr als 20 Jahren die Bürger beschäftigt. Jetzt scheint der Gordische Knoten durchtrennt zu sein. Es gibt neue, weitreichende Gemeinderatsbeschlüsse, es gibt Investoren, und es werden auch schon Planungsbüros genannt.

Eng verwoben mit dem Ausbau der L 123

Nicht unmöglich, aber doch recht kompliziert wird das Projekt "Bahnhofsareal Münstertal" dadurch, dass es nicht separat gesehen werden kann, sondern eng verwoben ist mit dem weiteren Ausbau der L 123 im zentralen Ortsbereich sowie mit den Plänen der SWEG zur Elektrifizierung der Münstertalbahn. Das Projekt bedarf also eines erfahrenen Städteplaners, der alle Komponenten berücksichtigt und dabei auch Zukunftsperspektiven nicht außer Acht lässt. Das war letztlich das Fazit, zu dem sich Bürgermeister Ahlers bekannte.

 

Fakt ist, dass die SWEG bis heute weitgehend Grundeigentümerin des Bahnhofsareals ist und einem Verkauf nicht ablehnend gegenüber steht. Fakt ist auch (vom Gemeinderat in nichtöffentlicher Sitzung beschlossen), dass aus dem kleinen Kreis der beiden Supermarkt-Investoren Edeka und Rewe dem letzteren der Zuschlag erteilt wurde. Fakt ist noch nicht, soll es aber bereits 2012 werden: die Elektrifizierung der Münstertalbahn zur SWEG-S-Bahn. Fakt soll werden, so Bürgermeister Ahlers, dass Grundstücksverhandlungen direkt zwischen Investor Rewe und der SWEG stattfinden – die Gemeinde in diesem Punkt also außen vor bleibt.

 

Den Zuschlag seitens der Gemeinde für Rewe begründete Ahlers auch mit der Tatsache, dass Rewe von vornherein das Bahnhofsgebäude in seine Investition und Kalkulation mit einbezogen habe.

 

Einen bei der Veranstaltung ausgelegten Plan bezeichnete Ahlers als Grobkonzept, basierend auf einer L-123-Anbindung östlich des Bahnhofsgebäudes, wie es bei der Bürgerversammlung vorgestellt worden war. Abzuklären seien jetzt alle möglichen Potenziale, welche in diesem zentralen Ortsbereich verwirklicht werden und so zu einer entscheidenden Aufwertung des Ortsbild beitragen könnten. "Wir haben keine Patentlösung", sagte er und forderte die GHV-Mitglieder auf, Vorschläge einzubringen. Diese ließen nicht lange auf sich warten. Das Gelände zwischen Bahnhofsplatz und Belchenstraße müsse unbedingt ins städteplanerische Konzept aufgenommen werden – nicht zuletzt aus Gründen einer möglichen rückwärtigen Erschließung. Das Bahnhofsgebäude wäre ein idealer Standort für ein Museum, wie es von der Heimatinitiative Münstertal (HIM) geplant ist, meinte ein Anlieger. Die Zentralität des Bahnhofgeländes und die hier einmal etablierte Infrastruktur wäre mehr als ideal für ein Seniorenstift oder Pflegeheim, war ein mehrfach vorgetragener Gedanke.

 

Bislang ungeklärt, so Bauamtsleiter Tobias Winterhalter, sei das bisherige (ungenutzte) dritte Gleis, welches die SWEG vorerst als Gleis für Wartungsarbeiten beibehalten möchte. Der öffentliche Nahverkehr wird deutlich zunehmen, weshalb zum SWEG-Bahnsteig parallel angelegte Busbuchten vorgesehen sind. Bis zu vier Busse stehen gelegentlich gleichzeitig vor Ort, brachte Busunternehmer und GHV-Vorsitzender Harald Sutter in die Diskussion ein. Zu prüfen sein wird, ob die Pkw-Stellplätze für den Supermarkt und ein öffentlicher Park-&-Ride-Platz ausreichen. 70 bis 90 Stellplätze wurden von den Anwesenden allgemein als nicht ausreichend bezeichnet.

 

Zu Wort kamen am Abend auch Hansjürgen Pfefferle vom bisherigen Edeka-Geschäft bei der Apotheke sowie Roman Reisch vom angrenzenden Schwarzwald-Café. Hier ging es vor allem um abzuklärende betriebseigene Pkw-Stellplätze. Die Freiburger Stadtplaner Fahle & Partner sollen nun Alternativplanungen erarbeiten, damit noch in diesem Jahr ein schlüssiges Konzept dem Gemeinderat vorgelegt werden kann. Im Zuge der Planungsphase wird das einheimische Architektenteam "WEG" (Wolf/Epp/Gutmann) in alle planerischen Überlegungen mit einbezogen.  


Spende der Gewerbeaussteller an das Haiti-Projekt von Anneliese Gutmann

Die 60 Aussteller der 3. Gewerbeschau in Münstertal ließen nach dem großartigen Erfolg durch die Vorstandsmitglieder des Gewerbe- und Handelsvereins (GHV) Münstertal mit Harald Sutter, Sieglinde Lindner und Roland Schwander einen 500-Euro-Scheck an Maria Wiedmann (2. von rechts) überreichen für das Schulprojekt ihrer Schwester Anneliese Gutmann auf Haiti.

Foto und Text: Manfred Lange


Bilder der Gewerbeschau der Badischen Zeitung

Bilder der Gewerbeschau der  Badischen Zeitung sehen Sie unter nachfolgendem Link:

Bilder Badische Zeitung


Das Auto ging nach Bollschweil (BZ 20.04.2010 von Manfred Lange)

Tombolagewinne bei der Gewerbeschau in Münstertal verlost / Noch mehrere Losnummern suchen ihre Besitzer.

MÜNSTERTAL. Mehrere hundert Besucher und Gäste hielten am Sonntag auf dem Kfz-Betriebsgelände von Heinz Pfefferle bis zur Dämmerung durch – schließlich ging es um die Antwort auf die Frage: Wer gewinnt das Mountainbike oder gar den neuen VW-Fox ? Dass letztlich beide Hauptgewinne nach auswärts gingen – das Auto nach Bollschweil und das Mountainbike nach Vörstetten – tat der guten Stimmung keinen Abbruch, schließlich soll nach den Worten des GHV-Vorsitzenden Harald Sutter bereits in zwei Jahren die nächste große Gewerbeschau starten.

Die Ziehung der Gewinn-Nummern aus der großen Lostrommel blieb Julian Schelb vorbehalten, dem schon mehrfach international aufgetretenen und erfolgreichen Mountainbiker, dem GHV-Vorsitzender Harald Sutter auf Geheiß von Rechtsanwalt und Gemeinderat Ralf Hofmann eine Augenbinde verpasste, damit es ja keine Unregelmäßigkeiten geben konnte.

Die Gewinnnummern der beiden heiß erwarteten Hauptpreise wurden zwar vorweg aus dem gesamten Lostopf gezogen, jedoch zunächst in Umschlägen versiegelt. Dann zog Julian Schelb die Losnummern mehrerer Reise- und Wertgutscheine, deren Inhaber indes nicht mehr alle bei der abendlichen Gewinnerrunde anwesend waren. Gesucht werden deshalb noch die Inhaber folgender Losnummern: 1793, 5556, 6366, 2291, 1218 (jeweils 50 Euro Wertgutscheine) und 5682, 6543, 5690, 1211 (je 20-Euro-Gutscheine).

 

Die Wogenbrunn-Werbegemeinschaft hatte vier Eintrittskarten für den Europapark Rust inklusive kostenfreiem Toyota-Tagesauto verlost auf die Gewinn-Nummer 3781.

Drei Regiokarten im Wert von je 47 Euro fielen auf die Nummern 6374, 5902 und 1822.

Die Sägerei K.-W. Gutmann hatte in einem Gewinnspiel die Frage gestellt, wie viel laufende Meter Dachlatten aus einem vorliegenden Baumstamm gefertigt werden können. Das genaue Ergebnis von 1169 Latten wurde nur um 13 Latten verfehlt von Elke Berblinger, die dafür eine Übernachtung für zwei Personen plus Frühstück und Sauna in der Pension Langeck gewann.

Ein weiteres Mal erwies sich Bürgermeister Rüdiger Ahlers als erfolgreicher Auktionator beim Versteigern einer großen Intarsienarbeit aus der Werkstatt von Schreiner Mathias Gutmann. Die dafür erlösten 150 Euro fließen dem Haiti-Spendentopf zu.

Den Spannungshöhepunkt am Veranstaltungsabend bildete schließlich das Öffnen der Umschläge für die beiden Hauptpreise. Die richtige Losnummer für das Mountainbike besaß Bernd Danner aus Vörstetten, und glücklicher Gewinner des VW-Fox wurde Hartmud Lais aus Bollschweil.


Eine imponierende Leistungsschau. (BZ 19.04.2010 Manfred Lange)

Harald Sutter, Erster Vorsitzender des Gewerbe- und Handelsvereins (GHV) Münstertal, ist rundum zufrieden mit der dritten Gewerbeschau.

 

MÜNSTERTAL.60 Gewerbe-, Handels- und Dienstleistungsbetriebe hatten sich zwischen Belchen-Center und Rathaus ins Zeug gelegt und eine imponierende Leistungsschau geboten.

Davon überzeugten sich, so schätzt der GHV-Vorsitzende, etwa 5000 Besucher, die weitgehend die Empfehlungen des Veranstalters angenommen hatten und von auswärts mit dem öffentlichen Verkehrsmittel ins Tal gekommen waren. Dennoch waren die Parkplätze über viele Stunden gut belegt.

Im Vordergrund der Gewerbeschau stand weniger der kurzfristige finanzielle Gewinn als vielmehr die "Präsentation eines vielfältigen und leistungsstarken Angebotes der heimischen Wirtschaft", wie es Bürgermeister Ahlers in seinen Grußworten bei der Eröffnung der Leistungsschau definierte. Unter der Prämisse "Global denken – regional handeln" werde ein wichtiger Beitrag zum Erhalt der Arbeitsplätze geleistet. Ahlers lobte den großartigen Einsatz an Arbeit, Zeit und Kosten, den die Aussteller, Betriebsinhaber und Vereinsmitglieder für das Zustandekommen dieser eintägigen Gewerbeschau auf sich nehmen.

Der Sutter-Busbetriebshof bot den idealen Rahmen auch für einen musikalischen Sonntagmorgengruß, den die Schwarzwaldkapelle Münstertal unter ihrem Dirigenten Denis Laile den zahlreich erschienenen Besuchern entbot, die vielfach die Angebote der einheimischen Gastronomie zu einem Mittagstisch nutzten.


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