|
|
Köpflekreuz
Das Köpflekreuz beleuchtet unter Eigenregie von unserem Mitglied Eletrogeschäft Ernst Joos unter Mithilfe von Baugeschäft Hans-Peter- Glatter und Malerfachbetrieb Albin Riesterer.
Das Köpflekreuz wurde mit 600 LED-Lampen bestückt und hat einen Energieverbrauch von nur 55 W/h
Erstmals leuchtete es am 23. Juli 2010 zur Eröffnung des Laurentiusfestes, danach an Sonn- u. Feiertagen, jeweils nach Einbruch der Dunkelheit.
Beteiligte Firmen: Baugeschäft Hans-Peter Glatter, Malerfachbetrieb Albin Riesterer, alle Firmen aus dem Münstertal.
Das Kreuz wurde ursprünglich vom Großvater von Frau Dr.Beate Riesterer errichtet.
Grund; sein ältester Sohn Hermann wollte auf dem Köpfle einmal begraben werden.
Die Aussicht über das Tal erfülle ihn mit Ruhe, Frieden und großer Freude.
Als sein Sohn, damals dreiundzwanzigjährig, Soldat im sinnlosen 1. Weltkrieg gefallen
war, erfüllte der Großvater symbolisch diesen Herzenswunsch.
Nach dem wiederum sinnlosen 2. Weltkrieg ersetze der Vater von Frau Dr.Beate Riesterer
das sogenannte „Hermann Riesterer-Kreuz.“
Das jetzige Kreuz wurde von der Gemeinde Münstertal gestiftet und ist schon in der vierten Generation ein Merkmal dieses Berges, dieser herrlichen Landschaft, dieser Gemeinde.
Das Kreuz zu beleuchten entstand aus einem Gespräch mit dem damaligen Gemeinderat und Weidewart Eugen Pfefferle (Plazzi-Eugen) oben beim Gipfelkreuz.
Damals schlug ich vor, am Kreuz eine Beleuchtung anzubringen, daß dieses auch bei Dunkelheit von der Bevölkerung, den Kurgästen und allen die Freude daran haben zu sehen wäre.
Herr Pfefferle war von dieser Idee hellauf begeistert und fragte mich auch nach den zu erwartenden Kosten.
Leider bekam unsere Begeisterung nach der damaligen Kostenermittlung bei meinen Großhändlern einen Dämpfer, der die Sache dann auch zunächst ruhen ließ.
Jetzt im Jahr 2010 erschien das Vorhaben von damals ganz nahe und realistisch.
Auf einem Beleuchtungsseminar wurde ein Leuchtmittel (LED) vorgestellt, das sehr klein, sehr hell und im Energieverbrauch äußerst gering, sowie die Lebensdauer sehr hoch ist.
Im Sept. 2009, hatte ich bezüglich der Kabelverlegung für den Weihnachtsbaum am Eichboden eine Besprechung mit Bürgermeister Ahlers. Bei dieser Gelegenheit erwähnte ich mein Vorhaben, das Kreuz zu beleuchten, wobei ich auch bei ihm auf große Begeisterung stieß. Er machte allerdings die Einschränkung, daß die Gemeinde dafür momentan nicht das Geld dafür habe.
Es war nun Mai 2010, die Vorbereitungen für das Laurentiusfest waren in vollem Gange.
Ich machte Herrn Ahlers den Vorschlag, zur Eröffnung des traditionellen Festes mit Anbruch der Dunkelheit das Gipfelkreuz erleuchten zu lassen. Gleichzeitig wies ich ihn darauf hin, daß für die Errichtung der Beleuchtung keine Kosten auf die Gemeinde zukämen. Wenn mit dem gemeindeeigenen Bagger die Hälfte der Grabarbeiten durchgeführt würde, wären dies die einzigen.. Vom Bauamt wurde diese Maßnahme an den Bauhof zur Ausführung beauftragt und dann auch zum Teil geleistet.
Nachdem ich meinerseits noch mehr Gewissheit für das Vorhaben wollte, informierte ich mehrere, namhafte und mit der Gemeinde verwurzelte Bürger. Auch da war die Begeisterung groß. Leider unterließ ich es, den hohen Rat der Gemeinde zu befragen. (ich dachte die haben wichtigeres als die Kreuz-Beleuchtung)
Mit Test-LED-Stäben von 2m Länge machte mein Sohn Christian und ich Probebeleuchtung.
Tochter Corinna und meine Frau fuhren verschiedene Punkte im Tal an, um die Sichtbarkeit der Lichtstärke und Lichtfarbe zu erkunden. Nun voller Euphorie gingen wir ans Werk.
Malermeister Albin Riesterer unterstütze mich mit seiner großen Ausfahrleiter und Maurer-Meister Hans-Peter Glatter baggerte den Graben und schloss den selbigen auch wieder.
Dazwischen aber gab es leider Zwangspausen, die nicht hätten sein müssen.
Zwischenzeitlich leuchtet das Köpfle-Kreuz nun wunderschön ins Tal und auch Richtung
Staufen. Es wird von vielen Bürgern unserer Gemeinde, sowie den Feriengästen für sehr schön und lobenswert zugleich empfunden.
Ernst Joos, November 2010
www.elektro-joos.de/koepflekreuz#
Jahreshauptversammlung 2010 des Gewerbe- und Handelsvereins.
Dem neuen Vorstand gehören an (v. l.): Edgar Iwertowski, Sabine Heim, Roland Schwander, Sieglinde Lindner, Hans Lucht, Hilde Baumann, Edi Ebner, Harald Sutter, Hans-Eckhard Sutter und Frank Groß. Foto: m. lange
MÜNSTERTAL (ml). Die Jahreshauptversammlung des 120 Mitglieder zählenden Gewerbe- und Handelsvereins (GHV) Münstertal hätte einen besseren Zuspruch verdient. Schließlich befindet sich der Verein im 30. Jahr seines Bestehens, wobei die Aufgaben und Probleme keineswegs kleiner geworden sind.
Unter dem Vorsitz von Harald Sutter, der vor zwei Jahren an die Vereinsspitze gewählt worden war, wurden die Vereinsregularien mit Hilfe von Schriftführerin Sieglinde Lindner und Hauptkassier Hans-Eckhard Sutter zügig abgewickelt. Aus dem Beisitzergremium ausgeschieden ist Andrea Steible, zu ihrer Nachfolgerin wurde Hilde Baumann gewählt.
Das 30-jährige Jubiläum will der GHV – nach vielen Jahren der Unterbrechung – wieder einmal mit einem Gewerbeball feiern. Nach Recherchen von Vorstandsmitglied Roland Schwander ist hierfür Samstag, 8. Januar 2011, in Aussicht genommen. Die von der Gemeinde genehmigten drei verkaufsoffenen Sonntag 2011 sind bis auf den Laurentiusfestsonntag Ende Juli noch nicht vergeben und werden in der nächsten Vorstandssitzung festgelegt. Dabei will sich das Gremium – erweitert um einen Arbeitskreis – auch mit dem für das Gewerbe besonders wichtigen Thema "Erneuerbare Energie in Münstertal" befassen. Bürgermeister Rüdiger Ahlers sicherte hinsichtlich einer umweltfreundlichen autarken Energiepolitik dem GHV die volle Unterstützung der Gemeindeverwaltung zu. Für eine diesbezüglich erfolgversprechende Wirtschaftspolitik vor Ort sei die Sicherung bestimmter "Premiumstandorte" erforderlich, bevor die großen Energiekonzerne die Hand darauf legen. Tatsächlich scheine sich im Regionalverband hierfür die "Windrichtung" allmählich zu ändern, orakelte der Bürgermeister.
Teilweise noch recht unbefriedigend im Tal scheint der DSL-Zugang ins Internet zu sein. Auch hier wird vom GHV-Vorstand die Bildung eines sachkundigen Gremiums in Kooperation mit der Gemeindeverwaltung anvisiert.
Bericht am 20.11.2010 Badische Zeitung Text: Manfred Lange
|